Bei Ereignissen mit Personenschäden wird die Rettungsdienstleitstelle je nach dem Ausmaß der Schadenslage, alle zur Verfügung stehenden eigenen Rettungsmittel alarmieren und einsetzen. Foto: A. Zelck / DRK e.V.
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Der DRK-Betreuungsdienst

 

Ansprechpartner

Herr
Sven Linker

Tel: 02389/5757
s.linker@drk-werne.de

Flöz-Zollverein-Straße 4
59368 Werne

 

 

Ein Unglücksfall trifft Menschen auf unterschiedliche Weise. Wenn Autofahrer in eisiger Kälte stundenlang im Stau stehen, ein Haus abbrennt, eine Flut ganze Lebensgrundlagen zerstört, sind die Betroffenen, auch wenn sie vielleicht nicht verletzt wurden, dennoch auf Hilfen wie Verpflegung, Unterkunft, Pflege oder Bekleidung angewiesen. Der Betreuungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes hilft Menschen in Not mit dem, was sie am dringendsten benötigen.

Auf alles vorbereitet

Bei Ereignissen mit Personenschäden wird die Rettungsdienstleitstelle je nach dem Ausmaß der Schadenslage, alle zur Verfügung stehenden eigenen Rettungsmittel alarmieren und einsetzen.
D. Winter / DRK e.V.

Der DRK-Betreuungsdienst ist auf die unterschiedlichsten Notsituationen vorbereitet. Auf lokaler Ebene können die freiwilligen Helfer in kürzester Zeit bis zu 500 Menschen mit Essen und Trinken versorgen, Notunterkünfte und Kleidung zur Verfügung stellen. Für die psycho-soziale Betreuung der Betroffenen sind die Ehrenamtlichen ebenfalls geschult. Der Vorteil: In Großschadensfällen können sie auf das professionelle Netzwerk des Deutschen Roten Kreuzes zurückgreifen, und Hilfe aus dem ganzen Bundesgebiet bekommen.

Kampfmittelräumung in Hamm

Am 27.03.2018 wurde eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg im Hammer Westen gefunden. Aus diesem Grund mussten rund 2300 Menschen evakuiert werden. Neben der Betreuung und Versorgung der betroffenen Anwohner im nahegelenden Berufskolleg, wurden ebenso Polizei und Feuerwehr bis zur Entwarnung um 21:12 mit warmem Essen und Getränken versorgt.

Bewohner, die aufgrund ihres Alters oder einer körperlichen Einschränkungen ihr Haus nicht eigenständig verlassen konnten, standen unser KTW und weitere Rettungsmittel zur Verfügung um diese zur Betreuungsstelle und nach der Evakuierung wieder nach Hause zu fahren.

Rund 160 Kräfte von Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen sind im Einsatz.